Coach: „Wir müssen unser Spiel von Beginn an durchziehen“

Die Frauen der Nationalmannschaft und der SG Urbich drückten dem jüngsten Thüringenliga-Spieltag ihren Stempel auf.

Die Frauen der Nationalmannschaft und der SG Urbich (grüne Trikots) drückten dem jüngsten Thüringenliga-Spieltag ihren Stempel auf. (Foto: Reiner Bärwinkel)

Ganz im Zeichen der Frauen stand der zweite Spieltag der Thüringenliga in Weimar. Dafür sorgten die Nationalmannschaft wie auch das erstmals angetretene reine Frauen-Team der SG Urbich. Während die Thüringerinnen vor allem mit ihrer Freude am Tchoukball begeisterten, nutzte die DTBV-Auswahl den Spieltag mit fünf Spielen außerhalb der Wertung zur Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2014 in Deutschland. Das Team gewann erwartungsgemäß alle Spiele.

Mit Marie Thiele vom ASC Weimar stand erstmals eine Thüringerin im Aufgebot der Nationalmannschaft. „Bei solchen Spieltagen sehen wir viel mehr als im normalen Training. Das waren einige gute Sachen, aber auch auch einige Dinge, wo wir mit Blick auf die EM noch etwas tun müssen“, analysierte der Weimarer Stefan Anhalt, der das Nationalteam gemeinsam mit Dominik Schott aus Zorneding betreut. „Vor allem muss die Mannschaft von Beginn an ihr eigenes Spiel durchziehen und sich nicht der Spielweise des Gegners anpassen.“ Nächste Station auf dem Weg zur Europameisterschaft sind die Geneva Indoors wenige Tage vor Weihnachten.

In der Thüringenliga gelang der SG Urbich I im Spitzenspiel ein knapper 33:32-Erfolg gegen Landesmeister ASC Weimar I. Die Tabelle führt Weimar nach wie vor mit zwei Punkten vor Urbich an.

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